Kinder abholen, wo sie stehen

Grundlagen guten Unterrichts sind eine vorbereitete Lernumgebung, individuelle Angebote und ein positives Lernklima.

Unterstützung gibt es

...durch viele Eltern, die im Unterricht mithelfen, LesepatInnen, die ehrenamtlich arbeiten,

 

 

Eine tägliche Herausforderung

...ist die Gestaltung des Unterrichts, denn dafür stehen von Jahr zu Jahr weniger LehrerInnenstunden zur Verfügung. Während es früher mehrmals für jede Klasse Unterstützung durch eine Teamlehrerin gab, sind diese Stunden durch die Sparmaßnahmen stark reduziert.

Darum ist hier das Organisationstalent der Lehrerinnen und Lehrer besonders gefragt. In einer Klasse sitzen Kinder mit unterschiedlichem Leistungsvermögen, verschiedenen Erstsprachen und individuellen Besonderheiten. Dem gerecht zu werden, ist eine tägliche Herausforderung.

Dafür haben die Lehrerinnen und Lehrer viele pädagogische Tricks auf Lager, um Kinder entsprechend zu motivieren und zu eigenständigem Lernen zu führen. Elemente der Reformpädagogik werden in allen Klassen verwendet: Sitzkreis, Tagesplan, Wochenplan, Gruppenarbeit, Partnerarbeit, ExpertInnenatelier, Selbstkontrolle und viele spannende Materialien ermöglichen, dass möglichst gut auf individuelle Bedürfnisse eingegangen werden kann. In jeder Klasse gibt es einige Kinder, die im Lernprogramm schon weit voraus sind. Daneben brauchen aber auch Kinder besondere Hilfestellungen, weil sie sich mehr plagen, langsamer lernen und sich auch nicht alles so schnell merken können.

Sprachförderung ist vor allem für Kinder mit einer anderen Erstsprache sehr wichtig, damit sie möglichst rasch dem Unterricht in der Klasse folgen können. Dafür gibt es einen Sprachförderkurs, wo in einer Kleingruppen die Deutschkenntnisse rasch verbessert werden. Das führt dazu, dass nach vier Jahren Volksschulzeit sehr viele Kinder ein Gymnasium besuchen können. Ein Teil unserer Kinder ist mehrsprachig.